'Organische' (SEO-) Treffer oder bezahlte (PPC-) Suchmaschinen-Treffer?
Oder kürzer gefragt: SEO oder PPC? Bei Google sehen Sie auf der linken Seite der Ergebnisseite die so genannten natürlichem neutralen, oder organischen Treffer. Und auf der rechten Seite die gekauften, gemieteten, ersteigerten Treffer.
Sollten Sie Ihre Geld besser in eine Suchmaschinen-Optimierung (SEO), oder in eine bezahlte Suchmaschinen-Treffer ('pay per click') Kamagne wie etwa Yahoo's 'Panama', (ehemals Overture), 'Sponsored Search' oder Google's 'AdWords' investieren? Die beste Antwort liegt, je nach Ihren Bedürfnissen, häufig in einem abgewogenen 'Sowohl-als-Auch'. Denn beide Ansätze haben ihre Stärken und Schwächen, und sie lassen sich zudem oftmals im Sinne eines übergreifend verstandenen Suchmaschinenmarketing sehr sinnvoll miteinander kombinieren.
Kurz gesagt: Mit einer erfolgreichen SEO kann man, vor allem langfristig, sehr viel mehr Besucher zu viel günstigeren Kosten pro Besucher erreichen als mit einer PPC. Ein auf einer Suchmaschinen-Trefferliste aufgeführtes Wettrennen zwischen nicht bezahlten und bezahlten Treffern würde im Durchschnitt (wegen der höheren Qualitätserwartung der Benutzer für den nicht bezahlten, 'natürlichen' Link) mehr als 20 mal so häufig, und damit praktisch immer, zugunsten der 'natürlichen' Treffer ausfallen.
Eine SEO wirkt langfristig - im Gegensatz zur PPC, bei der der Besucherstrom versinkt, sobald das Budget verbraucht ist. Eine gute SEO verbessert die Qualität Ihrer WebSite auch aus der Sicht Ihrer Besucher. Die Kosten pro zusätzlichem Besucher liegen denn bei einer PPC weitaus höher als bei einer erfolgreichen SEO. Insbesondere langfristig angelegte PPC-Kampagen ohne SEO dürften deshalb in den meisten Fällen, aus betriebswirtschaftlichen Gründen, nur weniger empehlenswert sein.
Andererseits lenkt eine PPC schneller Besucher auf Ihre WebSeite als eine SEO. Sie eignet sich dadurch dazu, die ersten, etwa sechs, Monate zu überbrücken, bis dass die SEO richtig zu greifen beginnt. Und sie eignet sich insbesondere für häufig wechselnde Schwerpunkte - etwa wenn Sie jeweils für eine kurze Zeit recht unterschiedliche Dinge verkaufen möchten.
Sie müssen für eine PPC Ihre WebSite nicht verändern, und Sie haben mit ihr lediglich an den Umsatz gebundene, laufende (im Schnitt jedoch auch höhere) Kosten, Sie können mit Ihr also parallel den Erfolg der SEO vergrössern, und sie können mit Ihr auch Besucher erreichen (mit Suchbegriffen, die sie sonst nicht verwenden), welche sie mit der SEO nicht erreichen können.
Eine gut für Suchmaschinen optimierte WebSite reduziert die Bieterpreise beworbener Begriffe duch die erhöhte Besucher Attraktivität der Lande-Seiten. Sie erhöht durch die höhere Treffergenauigkeit der eingeblendeten Werbung auch die Einnahmen durch die Vermietung von Werbeplatz (AdSense) auf der eigenen WebSite. Eine SEO als Basis Ihres Suchmaschinenmarketings kann sich so also mehrfach bezahlt machen.
Eine komplementäre und abgewogene Kombination aus Beiden Ansätzen dürfte also in vielen Fällen die strategisch beste Wahl sein.
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